Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Archiv: Januar 2009

Erstaunliches Foto aus dem All…

Hier der Link zum KurzFilm: Revolution 2012.

Schauen Sie. Sie sehen unter diesem Beitrag ein Foto, das die NASA mit dem Hubbleteleskop gemacht hat. Der Name dieses erstaunlichen Bildes: “Das Auge Gottes.”

Dazu passt eine Nachricht von Dr. Dieter Broers, Heliobiologe. Das ist jemand, der wissenschaftlich die Sonnenaktivität erforscht und Auswirkungen auf das menschliche Denken und Handeln beobachtet. Broers lehrte an der FU-Berlin und ist Direktor für Biophysik im “Committee for International Research Centres.” Broers sagt, dass derzeit “vom Zentrum unserer Galaxie ein – bisher in dieser Stärke nicht für möglich gehaltener – Energiestrahl wie ein Scheinwerfer aus den tiefsten Bezirken des Alls auf die Erde gerichtet ist.”

Nach Broers könnte dieser Energiestrahl eine “Neuaufstellung des Universums” hervorrufen. O-Ton: “Nach meinen Überlegungen wird sich IN uns ein Bewusstseinssprung vollziehen.” Dieser wird ego-getriebene Gier wie ein Relikt aus dem Mittelalter erscheinen lassen und uns an unser kosmisches Erbe wieder anbinden.

Das Foto hat übrigens – so wird berichtet – eine wunder_volle Wirkung auf den Betrachter und habe so manches Leben nachhaltig verändert. Zum Guten hin! Möge das auch bei Ihnen so sein. Freude.
Hier das Bild und der Direktlink zum Hubble-Teleskop.

Brücke in die Dunkelheit.

Es gibt eine Brücke IN uns, die in unser inneres Gefängnis führt. (!) In den Raum der Isolation. In den Wahn des Getrenntseins. In die vollkommen ver-rückte Vorstellung, der Tropfen könnte getrennt vom Ozean existieren.
Wer über diese Brücke geht – und es gehen täglich Milliarden von uns darüber – gelangt in sein inneres Verlies. In dieser Folterkammer herrscht ein Gebieter. Sein Name?
(Halt einen Moment inne – wie lautet der Name?)

Angst.
Angst ist der Gegenpol von Liebe. Angst ist der Gegenpol von Freude. Angst ist eine Frequenz. Wer diese Frequenz wählt – empfängt die Sendungen der Angst.
Angst hat vielerlei Gesichter. Hier einige: Hass, Gier, Neid, Eifersucht, Mangel, Schuld (Schulden) - und vor allem: Scham.
Wo Angst ist, kann nicht Liebe sein. Wo Angst ist – ist keine Freude.
Beide können nicht im gleichen Raum existieren.

Angst ist nicht Furcht.
Furcht ist ein natürliches Gefühl. Kommt ein Auto auf mich zugerast, empfinde ich zum Schutz des Körpers FURCHT. Angst hingegen ist ein synthetisches Gefühl. Das Wesen der Angst ist das Unbestimmte. Angst vor Zukunft. Angst vor Versagen. Angst vor der Existenz … all das sind Ängste.

Die gute Nachricht: Wir können den Raum der Angst in uns mit Licht füllen. Dann findet jene Angst, die von außen auf uns zukommt (via schlechte Nachrichten usw.) IN UNS keinen Raum; findet IN UNS keine Resonanz.
Was genau passiert dann mit “Angst” ?
Wir sehen die Einladungen zu Angst. Wir hören/sehen – angstvolle Nachrichten; angstvolle Gedanken; angstvolle Gespräche … Doch wir greifen nicht zu. Wir fühlen möglicherweise kurz die Angst, atmen kurz hin zu ihr – und erlauben, dass sich diese Angst im Licht unserer Bewusstheit auflöst.
Wir sind “Lichtwesen.” Humane Wesen.
“Human” – das Wort kommt aus dem Sanskrit und bedeutet: “Hu” = Licht; “man” = Wesen.

Angst ist die Brücke in die Dunkelheit in uns. Wenn wir über diese Brücke gehen, verlieren wir uns in Einzelanstrengung. Wir verzagen an uns selbst. Wir hören auf – zu glauben.
(Das Wort “Glauben” kommt vom aramäischen Wort “Haimanuta”. Das bedeutet: “Verbindung; verbinden.” Wir verlieren die Verbindung zum Universalen Einen. Wir verlieren die Verbindung zum Puls des Lebens. Wir verlieren die Verbindung zu unserem Potenzial. Wir verlieren … uns!)

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>Der Flug des Adlers<.
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Danke.

2009 – Jahr des WOHLSTANDS

Komm, setz dich zu uns ans Feuer.
Lass dir erzählen und berichten, mit dir teilen …

Jwala und ich haben einen Brauch – ein Ritual zur Mitternacht. Zu Silvester rufen wir für das Neue Jahr einen Namen hervor. Diesmal war es:
2009 – das Jahr des Wohlstands.

Ein antizyklischer Ruf in diesen Zeiten beschworener Finanzkrise. Eine rebellische Hinwendung an die Kraft in uns. An das Licht in uns. An das Potential in uns.
Was geschieht, wenn wir gerade in stürmischen Zeiten die Klarheit einladen, das Wissen kultivieren und dieses Wissen ins Handeln heben - im Alltag, auf dem Marktplatz – das Wissen um das Königinnenreich in uns.
Was geschieht, wenn wir nicht nur über die Quelle in uns reden, darüber meditieren… sondern diese sprudeln lassen. Tätig. Durch uns. Durch uns hindurch.

Was mag geschehen?
- Werden wir damit das Unbekannte bekannt machen?
- Werden wir dann wohl stehen?
- Werden wir stehen und mit innerem Abstand, als Zeuge, als Beobachter – auf das schauen, was sich im außen zeigt? Werden wir die Bewusstheit haben, im Gewebe der Ereignisse zu erkennen, dass der Stoff im außen… gestrickt ist aus unseren inneren Fäden?
Werden wir in stürmischen Zeiten verstehen, dass jenes Mysterium, das alles Leben, alle Universen, den Kosmos erschuf, auch unsere Individualität nähren wird? Für uns sorgen wird?

Jetzt, wo wir miteinander am Feuer sitzen – erinnern wir einander: “Individualität” – das Wort bedeutet: “ungeteilt.” Du bist ein Ungeteiltes im Einen. Der Tropfen im Ozean. Kann unser Verstand sich vorstellen, dass der Ozean um den Tropfen weiß? Mehr noch: Sich um den Tropfen sorgt. Mehr noch: Diesen mit der komplexen Matrix ungeteilter Individualität erschaffen hat – auf dass dieser Tropfen wirke. Lebe. Sich ausdrücke.

Jetzt, wo wir miteinander am Feuer sitzen – erinnern wir einander an: “Vertrauen.” In diesem Wort steckt Mut. Sich trauen. Gemeint ist damit das Vertrauen, sich an die Quelle, an das EINE, sich an das unendliche Potential anzudocken. Daraus zu schöpfen. Für den Wohlstand – für den individuellen Wohlstand. Du darfst der Welt deinen inneren Reichtum zeigen. Ja, das ist eine Aufforderung.

Jetzt, wo wir miteinander am Feuer sitzen – wollen wir uns das trauen?
Werden wir uns das trauen, sollten die Wogen hoch gehen? Werden wir das Mikro in die Hand nehmen? Werden wir uns sichtbar machen?

Ich möchte dir noch ein Geheimnis verraten. Das Geheimnis des 9er Jahres. Höre. Und möglicherweise – staune. Die 9 ist zahlenmystisch “absolute Passivität.” Die 9 ist ein Katalysator, der ausschließlich durch sein SEIN verändert. Dieses SEIN an sich verändert. Dein SEIN an sich verändert; insbesondere dann, wenn du dich erinnerst, wer du BIST. ES wirkt durch dich.

Hier nur zwei von vielerlei möglichen Beispielen.
Wenn wir 9 mit einer beliebigen anderen Zahl addieren, so bleibt die Quersumme gleich.
17 (Quersumme 8) + 9 = 26 (Quersumme 8)
58 (Quersumme 13 = 4) + 9 = 67 (Quersumme 13 / 3+1 = wieder 4)
Durch die Neun bleibt die Quersumme immer gleich! Die Neun ist absolute Passivität.
Oder:
Wenn wir eine Zahl zwischen 1 und 10 mit 9 multiplizieren, kommt immer 9 heraus:
2 x 9 = 18 = 9
9 x 9 = 81 = 9
Die Neun lehrt uns “radikale Empfänglichkeit.” Hingabe an die Quelle. Darüber schreibe ich – auch hier auf diesem Blog – wieder und immer wieder. Denn es geht darum, radikal empfänglich zu sein für das Innere Feuer, das sich individuell durch uns ausdrückt. Wir alle sind Kerzen des Einen. Jede und jeder ist ein Lichtkreis dieses EINEN (Lichts).
Ich könnte noch einige Merkwürdigkeiten der Neun erwähnen. Doch darum geht es mir nicht. Mein Anliegen ist, dir zu sagen, dass das innere Symbol der Neun der 9. Sephirot ist: “Das Fundament der Weisheit.”

! Was wir brauchen – JETZT - sind essentielle Kooperationen !
Diese Kooperationen benötigen keine Organisation. Keine leicht zu zerschlagende Form.
Es sind Kooperationen der inneren Weisheit, die um das VerbundenSein aus sich heraus weiß. Dann wird dieses Wissen auch zu Synergien, zu Allianzen, zu Geschäften führen – aus einem inneren Anliegen. Werfen wir also einander die Bälle zu. Ganz konkret. Wenn du z.B. ohnehin Kerzen brauchst und wir welche haben, aus allerbestem Palmwachs, mit Signs wie LIEBE, STILLE, FREUDE, die dich an deine essentiellen Qualtiäten erinneren, dann kauf diese doch auf www.sign.ag – wenn es für dich stimmig ist. So wie wir ausschließlich in Zeitschriften werben, die einen Unterschied in Richtung “gut gelebtes Leben” machen. Und bei unseren Freunden kaufen … Das meine ich mit “essentiellen Kooperationen.” Auch deren Anliegen unterstützen.
Lass uns gemeinsam das Ende der Einzelanstrengung zelebrieren – ohne in die Trance der Verschmelzung zu fallen. Danke!

Wenn dich dieser Blog hier anspricht, dann bitten wir dich: Leg dein Holz auf das Feuer. Du kannst leicht mit uns in Kontakt bleiben. Trag dich beim “Newsletter” ein. Oder informiere aus deiner Freiheit heraus ein paar deiner Freude. Tu es auch ;-))

Ich zog heute meine Jahreskarte für 2009 aus den 54 Sign-Karten von Jwala:
“Ich gebe mich zufrieden.”
Der Kommentar von Jwala dazu aus ihrem (noch unveröffentlichten) Buch zu den 54-Sign-Karten:
“Den Zustand tiefster Zufriedenheit erreiche ich offensichtlich nur, wenn ich dem Meister in mir selbst folge. Sonst Niemandem.”

Ich möchte dieses erste Feuergespräch mit einem Bild von “Zahid” schließen, einem Nomaden der Wüste. Es zeigt: Wir können uns jederzeit und an allen Orten am Feuer wärmen.
2009 – im Jahr des Wohlstands.

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