Echo zu Klar Schiff 2010
Das war eine wundervolle Begegnung am Telefon mit engagierten Menschen. 30. Dezember 2009. 12:00 h.
Vielen DANK allen.
Mein Brennen ist Spiritualität im Alltag. “Spiritualität küsst Alltag” – heißt mein aktuelles Projekt, das ich 2010 starte. (Erste Station ist die Hochschule Liechtenstein. Dort spreche ich am 19. Januar 2010; 18:00 Uhr. Vaduz. Freier Eintritt. Bitte weitersagen, falls das für dich stimmt.)
Das Wissen um die illusionäre Natur von Zeit nützt uns nichts im Alltag mit tausend und einer Herausforderung. Wenn wir versinken in der Flut der Aufgaben, in der Fülle der Verpflichtungen; im Irrgarten zu engmaschig gelegter Termine …
Wie wohl tut es da, wenn sich hier eine Lösung zeigt aus einer Meta-Perspektive. Aus einer integralen Sicht. Aus einem Verständnis, das erkennt, wir lösen unsere Fragen nicht auf der Ebene, auf der sie ihre Wurzel haben; wie Einstein sagte.
Über eine mögliche Lösung durfte ich eben am Telefon mit Ulrike Stahl sprechen – wenn auch nur skizzenhaft und angerissen. Eine Lösung liegt im Verständnis von Zeit und im Verständnis von Aufmerksamkeit. Und darin, wie wir Aufmerksamkeit befreien.
Wie?
- In dem wir unsere Zeit willkürlich in Zyklen einteilen.
- Und in dem wir jeden Zyklus wie einen Schritt zergliedern in:
1. anfangen; starten; beginnen
2. durchführen, greifen, handeln
3. Ende
Das Memo-Wort, das ich dafür anbot lautet: Be-greif-E.
(In dem Buch “So schön kann Wirtschaft sein” schrieb ich viel über die Hintergründe dazu. Es ist erhältlich über unseren Shop. www.SIGN.ag)
Hier möchte ich noch etwas hinzufügen: Je freier und neutraler – also je ungebundener – unsere Aufmerksamkeit – desto größer unsere Handlungsbreite und -tiefe. Ja, und desto ruhiger, gelassener wellt unser Leben dahin. Wir spüren den Fluss IN uns. Wir erfahren, erfühlen, erleben … wie in uns die Wellen des Formlosen sich zur Form bilden und wir sehen, wie die Form gerinnt und wieder vergeht. In uns. Und außen – im Leben.
Uns wird auf einer zellulären Ebene klar: Ich kann das Leben in mir formen. Wirklichkeit ist fließende Erfindung.
Ja, und wenn ich das erfahre, verinnerliche, aus mir heraus daum weiß, dann?
Dann bitte lass uns doch gemeinsam etwas erfinden, das uns alle erfreut. Höchst erfreut! Und das uns allen zu tiefster Ehre gereicht.
Gemeinsam mit meiner Liebsten Jwala rufen wir als Paar den Traum ins Leben:
“Menschen erkennen einander als Menschen.”
Das klingt sooo einfach. Und das ist es auch. Doch die Auswirkungen sind grandios. Denn wir hören auf, vor einander Angst zu haben. Sehen und erkennen und erfahren im anderen – einen Aspekt von uns selbst.
Ohhh. Wir werden vor einander transparent. Auch mit unseren Geschichten - die wir lassen können oder eben nicht.
Wir sind die, auf die wir soooo lange gewartet haben. Das ist aus unserer Sicht ein möglicher nächster Sprung in der Evolution.
Jucheee. Namasteee. 2010.
Ich kann gar nicht anders – ich muss es sagen: Ich liebe euch, meine Leser. Denn für euch arbeite ich. Schreibe ich. Fülle mein Dasein mit Sinn – in der Haltung, euch das AllerBeste zu geben, das ich zu geben vermag. Vielen Dank.
Karl Gamper, Autor




