Die Karawande der Freude :: Karl Gamper

Archiv: Februar 2010

audio 2 – “Spiritualität küsst Wirtschaft – wach”

“Spiritualität küsst Wirtschaft – wach” 
(Hier gleich der Klick zur audio-Datei)

Ulrike Stahl, Coach für Entrepreneure und ich, Karl Gamper, Autor, sprechen eine gute Viertel Stunde…
Diesmal über Wirtschaft – ganz allgemein.
Auch als Wertemodell – dessen Ursprung aus dem 18. Jhdt. kommt und uns Menschen als egozentrische Wesen sieht, getrieben von Neid, Gier und anderen niederen Trieben, weit entfernt von jener Göttlichkeit, die unser essentielles Wesen bestimmt.

Es gibt vier große, mächtige, zentrale soziales Systeme:
Politik, Wirtschaft, Gesundheit, Bildung.
Wirtschaft ist aus meiner Sicht das mächtigste – weil treibende – dieser vier Systeme.

Worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, das wird für uns wirklich. (Egal, ob bewusst oder unbewusst.)
Wenn wir uns im wirtschaftlichen Rahmen als Magelwesen verstehen, getrieben von Raffgier und Egozentrik – dann darf uns nicht wundern, dass wir wirtschaftlich gesehen torkelnd durch den asphaltierten Urwald unserer Zivilisation wanken. Letztlich angetrieben von Geld-Zwängen.

Aus einem geheimnisvollen Grund scheinen wir häufig ”erweitertes Bewusstsein” an der Garderobe abzugeben, wenn es um Geschäfte geht; wenn es ums Geld geht. Das sage ich voller Mitgefühl und vollkommen jenseits von Vorwürfen.
Unsere Gesellschaft ist eine Leistungsgesellschaft.
Die Leistung besteht in der Beschaffung von Geld - durch Arbeit.
Unserer Gesellschaft glorifiziert den Wettkampf – und damit auf subtile Art den Krieg.
Denn Kampf ist immer eine Form des Krieges.

In diesem audio 2 gehen wir knapp darauf ein, wie sehr unser wirtschaftliches Selbstverständnis nach wie vor vom Gedankengut des 18. Jhdts. geprägt ist, dem schon Goethe höchst skeptisch gegenüber stand. Sein Faust II ist durch und durch ein alchimistisches Werk.
(Hier ein Text dazu von mir: die_alchimie_des_geldes_-_jan_091)

Es gilt, dieses veralterte wirtschaftliche Menschenbild – von uns selbst – ersatzlos zu entsorgen.
Und durch das, was wir WIRKLICH sind, zu ersetzen.
Freude.

audio-Serie 1 – Eine gute Vietel Stunde

Spiritualität küsst Wirtschaft – wach

Einmal pro Woche führen Ulrike Stahl und ich Gespräche, die wir aufzeichnen.
Start: KW 7 (17. II. 2010). Der Sinn ist, so viele Menschen wie möglich zu ermutigen und zu ermächtigen,
die Ressourcen des Bewusstseins einzusetzen für ein gut gelebtes Leben.
Mit klarer Ausrichtung auf den Marktplatz; wo wir uns ZEIGEN.

Seit mehr als 30 Jahren erforsche ich wie ein Hochleistungs-Sporler die beiden Felder:
a) Spiritualtität – als transpersonaler Weg verstanden.
    Also als Weg jenseits der “persona” …
    und
b) Wirtschaft – als Spiel von Geben und Nehmen mit Geld.

Die Anforderungsprofile beider “Felder” schienen ursprünglich von beinahe unüberbrückbarer Gegensätzlichkeit für mich zu sein.

Bei a)
geht es zunächst um jene Bereiche, die transpersonal sind; jenseits des wertenden Verstandes, jenseits der Persönlichkeit (wenn wir diese als “persona” – als “tönerne Maske” verstehen) jenseits von Identitäten und Rollen; um letztlich alles wieder neu zu integrieren.
Spiritualität – der Ursprung des Wortes führt uns zu Geist und/oder Atem – ist der Stoff, aus dem das Universum gemacht ist. Wir leben, wie uns Quantenpyhsiker beweisen und Weisheitslehrer seit Jahrtausenden lehren, in einem bewussten Universum. In einem Kosmos aus Geist/Spirit.
In meinen Meditationen kultivierte ich essentielle Qualitäten wie Stille, Liebe, Freude, Dankbarkeit; unpersönlich und nicht wertend. Der Tanz aus Form und Formlosigkeit webt sich in mir – wie in uns allen.
Ich erfuhr im allgegenwärtigen JETZT auch die Dynamik des Werdens und damit die Dialektik des Lebens. Ich tauchte tief ein in die Noosphäre des Geistes, in das Wesen der Zeit u.v.a.m.
Hier ist das Ziel die Ziellosigkeit; der Weg die Weglosigkeit; die Absicht die Absichtslosigkeit. Ich erfuhr die Geborgenheit im Unbekannten, das meine Heimat wurde. Meine Sicherheit.

Für b)
bedarf es eine vollkommen andere Fitness. Es gilt Ziele zu setzen und zu erreichen. Aufmerksamkeit mit Abischt aufzuladen. Und wir müssen die Schlüsselthemen der Wirtschaft beherrschen: Zeit, Geld, Kommunikation. Es braucht die Fähigkeit, schnell in stets wechselnde Rollen zu schlüpfen und einen Standpunkt zu haben und möglicherweise auch zu behaupten.
- Wir alle sind Kauffrauen. Wir alle sind Kaufmänner. Jede und jeder!
- Wir alle sind unsere eigene Company
ob als Angestellte, Arbeiter, Selbständige oder Unternehmer.
- Wir alle sind die Wirtschaft, die wir machen und dadurch haben.

Jede und jeder hat sein/ihr eigenes Budget. Kauft. Verkauft. Tut. Macht. Forscht. Ist Wirtschaft.
Und will ein gut gelebtes Leben. 

Aus all dem EINE praktikable Welt zu schmieden, ist Jwala und mir gelungen. Natürlich mit (großen) Schwierigkeiten und Herausforderungen. Immer. Und immer wieder.
Gleichzeitig – nach mehr als 30 Jahren darf sich auch etwas entspannen und lässt sich auch etwas zeigen.

Wer dazu Lust hat, hier ist der Link zur audio-Datei auf der Seite von Ulrike Stahl.
Die Kommentare dazu finden Sie – findest du – immer hier auf meinem Blog.
Und alle unsere Produkte sind in diesem Geist gestaltet, auch das Konzept unserer Firma, der
edition.SIGN.ag.
Beispiele braucht die Welt – jenseits vom Wahn der Perfektion.

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